Vierzig Völker,
ein Kahn.
Imkerei im Spreewald, seit 1996. Unsere Stände stehen auf Inseln, die man nur mit dem Kahn erreicht. Das macht die Arbeit langsam und den Honig sortenrein.
Warum es dauert
Als mein Vater 1996 die ersten vier Völker aufstellte, gab es hier niemanden mehr, der imkerte. Die Kähne lagen still, die Wiesen wurden gemäht, aber keiner sammelte mehr ein, was darauf wuchs.
Heute fahren wir zu elf Ständen, verteilt auf sieben Inseln. Zu jedem gehört eine Fahrt von zwanzig bis fünfzig Minuten, bei jedem Wetter, mit allem Gerät im Kahn.
Wir schleudern sortenrein. Das heißt: Wir nehmen die Waben heraus, sobald eine Tracht durch ist, und nicht erst im August, wenn alles zusammengelaufen ist. Bei Robinie sind das manchmal neun Tage.
Gefüttert wird erst nach der letzten Ernte und nur mit dem, was wir selbst zurückbehalten haben. Zucker steht bei uns nicht im Lager.
Wanderimkerei betreiben wir nicht. Die Völker bleiben, wo sie sind, auch wenn anderswo mehr zu holen wäre.
Sechs Gläser
Alle im 500-Gramm-Glas, alle mit Trachtangabe und Schleuderdatum auf dem Etikett.
Robinie
Ende Mai, neun TageFast wasserklar, bleibt jahrelang flüssig. Der mildeste, den wir haben — und der, der zuerst ausverkauft ist.
9,50 €Linde
Anfang JuliGrünlich, kräftig, mit dem typischen Minzton im Abgang. Wer Lindenhonig mag, mag sonst oft keinen.
8,90 €Sommerblüte
Juni bis JuliWas zwischen den Sorten liegt. Jedes Jahr anders, deshalb steht auf dem Etikett das Jahr größer als der Name.
7,50 €Heide
August, mit Stempel gepresstGeliert im Glas, lässt sich nicht schleudern. Wir stempeln ihn aus der Wabe, das dauert einen ganzen Tag für zwanzig Gläser.
13,50 €Kommen Sie vorbei
- Hofladen
- Dorfstraße 9
03222 Lübbenau - Geöffnet
- Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag 9 bis 13 Uhr - Telefon
- 03542 403118
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